Die monatliche Abendveranstaltung zu aktuellen Themen der digitalen Transformation. Jeweils drei Abende behandeln einen Teilbereich eines Themas und bauen aufeinander auf. Mit Impulsreferaten und Podiumsdiskussionen schafften wir ein Bewusstsein für Möglichkeiten und Herausforderungen der technologischen Veränderungen. Wo Handlungsbedarf besteht, kommunizieren wir an die Politik.
Es diskutierten:
Nach Vorstellung der Diskutant*innen durch unseren Moderator Alois Schrems (Resilience Consult / Digital Society) stellt Dr. Käfer von der EU-Kommission die Ergebnisse des DESI Reports der EU vor (Digital Economy & Society Index). Der DESI Report gliedert sich in:
- Humankapital
- Konnektivität
- Integration der Digitaltechnik
- Digitale öffentliche Dienste
Österreich liegt auf Platz 10 von 28. Er vergleicht die EU Mitgliedsstaaten im Sinne der Zielerreichung der Ziele der EU. Auf Basis des DESI Reports werden mehrjährige Entwicklungsziele vereinbart. Herr Dr. Käfer stellt innerhalb der 4 Bereiche die Themen vor, wo Österreich gut aufgestellt ist, aber auch in welchen Bereichen es Handlungsbedarf gibt.
Den größten Aufholbedarf gibt es im Bereich der Weiterbildung in Unternehmen, Breitbandausbau (Festnetz), Nutzung von Digitaltechnologie (Cloud & Big Data).
Die Regierung hat Anstrengungen unternommen, den Breitbandausbau (Gigabit-fähige Anschlüsse) weiterhin zu fördern. Dabei wird auch ein Hauptaugenmerk auf Open Access Netze (Netze die für alle Anbieter geöffnet sind) gelegt.
Aus Sicht der ISPA ist natürlich auch der Breitbandausbau ein wichtiger Baustein. Dank der guten 5G Versorgung sind wir im Breitbandbereich recht gut unterwegs, es gibt jedoch noch großen Aufholbedarf im Bereich des Festnetzes. Im Bereich der hochbreitbandigen Internet Anbindungen gibt es jedoch auch ein Nachfrageproblem.
Der IV ist die Stärkung des Wirtschaftsstandortes wichtig. Wir haben die 3. Forschungsquote in der EU – die Voraussetzung für Innovation sind daher sehr gut. Die digitale Transformation ist wichtig, weil sie sowohl ein Wachstum des BIP fördert, als auch Arbeitsplätze schafft (ca. 20.000 Arbeitsplätze pro Jahr). Unternehmen profitieren von der Digitalisierung (höhere Krisen-Resilienz, stärkeres Wachstum, …). Jedes 7. Unternehmen ist noch immer digital blind (arbeitet Papierbasiert) nur 4% agieren digital autonom (durchgehend digital).
In den aktuellen DESI Zahlen sind nur die Zahlen zu Anfang der Pandemie eingeflossen. Spannend wird daher auch wie sich die Pandemie auf die zukünftigen Zahlen auswirken wird. Es scheint aber so zu sein, dass DESI in der nächsten Ausgabe leider wieder Plätze verlieren wird. Es gibt also noch viel zu tun.
Die gesamte Diskussion steht unseren Mitgliedern unten stehend zum Nachsehen zur Verfügung:
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Werner Illsinger ist systemischer Coach, Unternehmensberater sowie Lektor an der FH-Kärnten. Sein Herzensanliegen ist es, dass Arbeit Spaß macht.




