Die Zukunft wird großartig!

Wenn wir sie gestalten.

Wir leben in einer bemerkenswerten Zeit.

77 Prozent der Menschen in Österreich sind mit ihrem eigenen Leben zufrieden. Gleichzeitig blicken nur 44 Prozent optimistisch auf ihre eigene Zukunft, 30 Prozent auf die Zukunft Österreichs und gerade einmal 15 Prozent auf die Zukunft der Welt.

Uns geht es eigentlich ganz gut. Aber wir glauben nicht mehr daran, dass es morgen besser wird.

Fast jedes Zukunftsthema wird zuerst als Bedrohung erzählt. Künstliche Intelligenz bedroht unsere Arbeitsplätze. Der Klimawandel unseren Wohlstand. Digitalisierung macht uns abhängig. Globalisierung kostet uns Industrie. Geopolitische Konflikte bedrohen unsere Sicherheit.

Diese Herausforderungen sind real. Aber wenn Zukunft fast nur noch Angst macht, wird die Vergangenheit plötzlich attraktiv.

Könnte es nicht einfach wieder so werden, wie es einmal war?

Nein.

Diese Welt kommt nicht zurück.

Stellen wir deshalb eine andere Frage:
Was können wir aus der Zukunft machen?

Wir waren immer neugierig

Als Franz Fiala auf der damaligen IFABO einen PC-Nachbau sah, kaufte er ihn. Rund 1.400 Menschen taten es ihm im Personal Computer Club am TGM gleich.

Niemand wusste, welche Bedeutung der Personal Computer einmal haben würde.

Also probierten wir ihn aus.

Wir programmierten, tauschten Wissen aus und lernten gemeinsam neue Programme kennen.

Den ersten PC-Lehrsaal am TGM finanzierte übrigens nicht die Republik Österreich.

Wir finanzierten ihn.

Als das Internet noch nicht breit verfügbar war, bauten wir am FidoNet mit. Plötzlich konnten wir Nachrichten rund um die Welt schicken und online mit anderen Menschen diskutieren.

Später halfen wir, leistbare Internetzugänge in Österreich aufzubauen. CCC war einer der ersten Internet Provider Österreichs.

Dann kamen mobile Computer. Wir experimentierten mit Psion, PocketPC und Palmtops – wer kann mit diesem Begriff heute noch etwas anfangen? – lange bevor das iPhone erschien.

Wir haben den PC nicht erfunden. Nicht das Internet. Nicht das Smartphone.

Aber wir wollten verstehen, was da gerade passiert.
Wir haben es ausprobiert.

Heute heißt es KI

Künstliche Intelligenz ist heute vielleicht das, was damals der PC, später das Internet und danach Mobile Computing waren.

Wir wissen nicht, wohin diese Entwicklung führt.

Aber wieder können wir entscheiden:

Schauen wir zu oder machen wir mit?

Die Antwort hören wir oft: Die Amerikaner sind bei KI und Digitalisierung ohnehin uneinholbar voraus. Asien bei Produktion, Batterien, Photovoltaik und anderen Zukunftstechnologien.

Da brauchen wir doch gar nicht mehr anzufangen.

Doch. Genau deshalb müssen wir anfangen.

Denn Technologien kommen und gehen.

Großrechner wurden vom PC herausgefordert. Proprietäre Netze vom Internet. Nokia dominierte Mobiltelefone – bis das Smartphone kam.

Technologische Umbrüche mischen die Karten neu.

Vielleicht entsteht morgen eine KI-Technologie, die radikal anders funktioniert als heutige Sprachmodelle. Vielleicht braucht sie nur einen Bruchteil der Rechenleistung oder Daten. Vielelicht braucht sie keine Großrechenzentren mehr, sondern läuft auf unserem Smartphone.

Dann sieht der heutige Vorsprung plötzlich anders aus.

Aber wenn die Karten neu gemischt werden, dürfen wir nicht erst anfangen, das Spiel zu lernen.

Wir müssen lernen, wie man baut

Dazu gehört auch Nachbauen.

Japan hat diesen Weg bei Autos und Kameras gezeigt. China in vielen Bereichen der Industrie.

Nachbauen. Verstehen. Beherrschen. Verbessern. Neues schaffen.

Deshalb sollten wir heute KI-Agenten bauen, Modelle betreiben und Anwendungen entwickeln – auch wenn andere manches davon längst können.

Nicht weil die Welt noch eine Kopie braucht.

Sondern weil wir Menschen brauchen, die dabei lernen.

Wenn die Karten neu gemischt werden, müssen wir bereits am Tisch sitzen.

„Das können wir in Österreich doch niemals.“

Diesen Satz kennen wir.

Seit Jahren reden wir über digitale Souveränität.

Eine österreichische Alternative zu Microsoft 365?

Mail, Kalender, Kontakte, Dateien, gemeinsames Arbeiten an Dokumenten, Chat, Videokonferenzen und eine gemeinsame digitale Identität auf eigener Infrastruktur?

Unmöglich.

Wir haben Förderungen dafür beantragt. Nein – nicht so wichtig.

Nun ja.

Wir haben es gebaut.

Es heißt 4future One.

Natürlich sind wir nicht Microsoft. Wir sind ein kleines Team in Wien. Ihr habt uns finanziell unterstützt. Herzlichen Dank dafür.

Es funktioniert. Menschen und Unternehmen arbeiten damit. Wir stellen gerade den gesamten Club-Betrieb auf unsere Plattform um.
Word, Excel, Power Point, Exchange Server, Teams – wir lösen alles ab. Wir brauchen es nicht unbedingt. Es geht ohne.

Die Infrastruktur steht in Wien. Wir betreiben sie selbst.

Und wir lernen jeden Tag.

4future One ist deshalb auch ein Beweis.

Nicht dafür, dass wir am Ziel sind.

Sondern dafür, dass man anfangen kann – und dass es möglich ist.

Es geht nicht gegen Amerika

Souveränität ist kein Antiamerikanismus.

Wir haben enorm von amerikanischer Forschung, Technologie und Unternehmertum profitiert. Wir wollen auch weiterhin mit amerikanischen Unternehmen und Menschen zusammenarbeiten.

Aber Zusammenarbeit bedeutet nicht Abhängig sein müssen.

Wir wollen unser Schicksal selbst bestimmen und auf Augenhöhe am Tisch sitzen.

Dafür brauchen wir Europa.

27 einzelne Nationalstaaten sind im globalen Maßstab klein. Gemeinsam sind wir aber rund 450 Millionen Menschen und die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt.

Gemeinsam haben wir Gewicht.

Souveränität bedeutet dabei nicht, alles selbst zu machen. Sie bedeutet, eine Wahl zu haben.

Politische Verhältnisse können sich ändern. Regierungen wechseln, Interessen verändern sich.

Deshalb brauchen wir eigene Fähigkeiten – und starke Partner.

Kanada, Australien und andere freie demokratische Gesellschaften bieten sich für eine engere Zusammenarbeit an.

Nicht gegen jemanden.

Sondern für etwas:

Unsere Freiheit. Unsere Art zu leben. Und unsere Möglichkeit, unsere Zukunft selbst zu gestalten.

Zurück in die Zukunft

Auch ClubComputer und Digital Society stehen vor einem Umbruch.

Wir könnten weitermachen wie bisher. Unsere Mitglieder werden älter, irgendwann werden es weniger.

Wir haben uns anders entschieden.

Aus ClubComputer und Digital Society entsteht Schritt für Schritt 4future.

Nicht weil wir unsere Geschichte hinter uns lassen wollen.

Im Gegenteil.

Wir wollen wieder dorthin, wo wir herkommen.

Nicht zurück in die 1980er-Jahre.

Zurück zu unserer Haltung gegenüber der Zukunft:

Neugierig sein. Ausprobieren. Selber machen. Wissen teilen. Andere mitnehmen.

Sei dabei

Wir wollen nicht nur über die Zukunft reden.

Wir wollen sie ausprobieren.

Wir haben mit 4future.space einen Ort dafür. Wir haben ein eigenes Rechenzentrum.

Warum sollte dort morgen nicht unsere eigene KI laufen?

Warum sollten wir nicht gemeinsam Agenten bauen, Modelle ausprobieren und herausfinden, was damit möglich ist?

Dafür suchen wir Menschen.

Menschen, die nach einer Veranstaltung nicht nur nach Hause gehen, sondern sagen:

„Komm, probieren wir es aus.“

Mit 10 Euro im Monat kannst du dabei sein und die Vision von 4future unterstützen.

Ein wenig mehr als ein Kaffee mit allem Drum und Dran bei einer großen amerikanischen Kaffeekette.

Aus vielen solchen Beiträgen können Dinge entstehen.

Wie damals der PC-Lehrsaal.

Wie heute 4future.one.

Und morgen vielleicht etwas, von dem wir heute noch nicht wissen, dass wir es brauchen werden.

Wir treffen uns nicht nur. Wir machen.

Gemeinsam sind wir mehr.

Und gemeinsam brauchen wir vor der Zukunft keine Angst zu haben.

Vor niemandem.

Die Zukunft wird großartig!

Wenn wir sie gemeinsam gestalten.
Sei dabei

https://4future.community/mitmachen-privat/

Powered By MemberPress WooCommerce Plus Integration